Kundenadressen - dass die Qualität ein entscheidender Faktor für die unterschiedlichsten Unternehmensabläufe ist und gerade im Direktmarketing eine bedeutende Rolle einnimmt, ist klar. Denn nur mit den richtigen Adressen, der genau selektierten Zielgruppe, den richtig eingesetzten Daten und gezieltem Dialogmarketing sind Ihre Neukundenakquise und Ihr Kundenbindungsmanagement ein voller Erfolg. Aus diesen Gründen muss die Adressqualität denkbar hohe Ansprüche erfüllen. Dass aber genau bei diesem Punkt – im Speziellen bei der Adresserhebung, -archivierung und -pflege – bei den meisten Unternehmen noch erhebliches Verbesserungspotenzial vorhanden ist, verdeutlichen die Ergebnisse einer Studie des Marktforschungsinstituts „Dynamic Markets“. Der zufolge vertrauen nur 18 Prozent der europäischen Unternehmen ihren eigenen Daten und nur 16 Prozent der deutschen Firmen haben überhaupt eine Datenmanagementstrategie. Sie gehören auch dazu? Keine Angst, auch wenn Sie nur über ein begrenztes Budget verfügen, können Sie die Qualität Ihrer Kundendaten und damit auch Ihre Erfolgsquote nachhaltig verbessern.
Anhand der folgen Checkliste können Sie prüfen, ob Ihr eigenes Adressmanagement den Qualitätsanforderungen gerecht wird und sehen, wo noch Optimierungspotenzial versteckt liegt:
Aktualität – Durch Umzüge, neue Straßennamen oder neue Adresszuordnungen können sich Anschriften schnell ändern. Um das Veralten Ihres Adressbestandes auf ein unvermeidbares Maß einzudämmen, nutzen Sie das Wissen aller Abteilungen und fügen es zusammen. Beispielsweise haben Außendienstmitarbeiter oder das Service-Center die neue Adresse eines Kunden bereits vorgemerkt – nutzen Sie dieses Wissen. Darüber hinaus sollten Sie Ihre Adressdaten ein bis zweimal jährlich mit einer fremden Datei abgleichen (z.B. dem Handelsregister oder einer anderen Wirtschaftauskunftskartei).
Richtigkeit – Korrekte Adressdaten sind das A und O. Durch falsche Anreden oder falsche Schreibweise eines Firmen- oder Kundennamens leidet der Ruf Ihres Unternehmens. Bei allen Unklarheiten sollten Ihre Mitarbeiter in jedem Fall einen Blick in die Emailsignatur oder das Impressum des jeweiligen Kunden werfen. So gehen Sie sicher, dass Ihr Kunde „Walter Ulrich“ nicht mit „Herr Walter“ angeschrieben wird. Firmen legen auch großen Wert auf die korrekte Schreibweise Ihres Unternehmensnamens – beachten Sie unbedingt immer Groß- und Kleinschreibung. Und im Zweifelsfall geht der Blick immer ins Impressum. Wenn jeder Mitarbeiter diese Vorgehensweise beherzigt, kostet das pro Kunden nur ein paar Sekunden.
Vollständigkeit - Die Adressen müssen in jeder Hinsicht vollständig sein. Wer durch Abkürzungen beim Erfassen der Adressen vermeintlich Zeit sparen möchte, wird es bei späteren Recherchen bereuen. Immer eingetragen werden müssen der vollständige Firmenname, die komplette Adresse, alle Vor- und Zunamen, alle Titel und - ganz wichtig – die Anrede. Zusatzinformationen wie Gesellschaftsform, Email-Adresse, URL, Telefon- und Faxnummer sind obligatorisch. Wenn detailliertere Informationen wie Branche, Abteilungsbezeichnungen, Mitarbeiterzahl, Positionen etc. verfügbar sind, müssen diese auch unbedingt mit aufgenommen werden. Denn: Je detaillierter Ihre Kontaktdatenbank ist, desto wertvoller ist sie auch.
Dublettenfreiheit – Wenn oben genannte Kriterien - insbesondere das vollständige Eintragen aller Adressbestandteile - eingehalten werden, lassen sich schon allein dadurch Dubletten vermeiden. Dazu müssen alle mit dem Adressmanagement beauftragten Mitarbeiter gebrieft werden und klare Anweisungen zum Eintragen und zum Übernnehmen von Adressänderungen erhalten. Vor jedem Mailing sollten Sie Ihre Adresslisten nach Doppelungen durchsuchen. Wenn ein Kunde zweimal (oder sogar mehrfach) das gleiche Mailing von Ihnen erhält, wird er sich zu Recht fragen, ob Sie in allen geschäftlichen Bereichen so schlampig arbeiten. Die meisten Kontaktmanagement-Programme verfügen auch über eine Dubletten-Abgleichs-Option. Zusätzlich kann man bei externen Anbietern seine Adressdatenbanken auf Dubletten prüfen lassen.
Wenn Sie diese Faustregeln im Kopf behalten und in Ihrem Unternehmen umsetzen, steht Ihrem nächsten erfolgreichen Mailing eigentlich nichts mehr im Wege. Falls Sie noch aktuelle und detaillierte Entscheideradressen benötigen, werfen Sie einen Blick auf das Smartdex-Adresspotenzial oder schauen Sie im kostenlosen Smartdex-Branchenbuch vorbei!
(via IM Marketing Forum)

Dieses amerikanische Postkarten-Mailing verspricht eher wenig Erfolg. Zum einen ist nicht auf den ersten Blick erkennbar, für was eigentlich geworben wird (für eine Teppich- und Polsterreinigung). Die Bildseite enthält einen Tippfehler („Capet“ müsste „Carpet“ heißen) und die später aufgedruckten Barcodes verdecken essentielle Informationen wie die Kontaktdaten des Unternehmens und das Firmenlogo.
CardScan…
Das Angebot fängt bei „
Plustek…
Kensington
I.R.I.S…
sich bei diesem Anbieter ebenfalls über die gängigen Mailprogramme wie Outlook, Outlook Express, Lotus Notes, Palm oder Entourage. Der Farbscanner liest Vorder- und Rückseite der Karten ein und die Software bietet ein automatisches Dubletten-Management. Darüber hinaus kann „IRISCard“ mehr als 600 Karten pro Stunde scannen. Dieser Scanner ist für Windows und MAC geeignet. (Preis: 199,-€; die Anbieterseite gibt es nur auf Englisch, aber natürlich bieten auch deutsche Händler eine ausführliche Produktbeschreibung an)


...in den letzten Wochen haben uns viele Fragen und Anregungen bezüglich des Imports, sprich dem automatisierten Upload von Kontakten, erreicht. Das hat uns dazu bewogen die Import-Funktion noch einmal komplett zu überarbeiten und benutzerfreundlicher zu gestalten.
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